HOME

KANZLEI

STEUERBERATER

LEISTUNGEN

KONTAKT

MANDANTENPORTAL

JOBS

LEISTUNGEN

Steuererklärungen

Wir bieten Ihnen die Erstellung sämtlicher Steuererklärungen für den betrieblichen und privaten Bereich an. Gerade dieser Bereich befindet sich derzeit im großen Wandel. Die Finanzämter verlangen immer häufiger die elektronische Übermittlung von Steuererklärungen und Steuerbilanzen. Die Bearbeitung der Steuererklärungen soll nur noch in Ausnahmefällen durch einen Sachbearbeiter des Finanzamts erfolgen. Vielmehr sollen elektronische Plausibilitätsprüfungen entscheiden, ob die Steuererklärung durch einen Sachbearbeiter geprüft werden soll oder durch ein automatisiertes Verfahren erledigt wird. Versehentlich falsch eingetragene Werte oder durch Unwissenheit falsch gesetzte Kreuze führen zu Rückfragen seitens der Finanzämter und zu einer intensiveren Prüfung des Sachverhalts. Hier beschleunigt und vereinfacht eine professionelle Beratung die Bearbeitung und reduziert Fehleranfälligkeit.

Durch die Medien haben Sie erfahren, dass inzwischen viele steuerliche Sachverhalte automatisiert und direkt elektronisch an die Finanzverwaltung übertragen werden. Seien es die Krankenversicherungsbeiträge, die Rente, Lohnsteuerbescheinigungen, Kindergeld und Arbeitslosengeld. Bei vielen dieser Sachverhalte ist für das Finanzamt der vom Anbieter elektronisch übermittelte Wert verbindlich und nicht die Angabe aus der eigentlichen Einkommensteuererklärung. Wir nehmen an der sogenannten Vollmachtsdatenbank der Steuerberaterkammern teil und besitzen die Möglichkeit, die vom Anbieter direkt an das Finanzamt elektronisch übermittelten Daten, vorab abzurufen und auf Ihre Richtigkeit zu überprüfen.

Für nahezu jeden Menschen kann es sich lohnen, eine Einkommensteuererklärung einzureichen. Für die meisten werden Einkommensteuererklärungen ein Thema, wenn das erste Beschäftigungsverhältnis aufgenommen wird. In speziellen Fällen kann es sich jedoch bereits lohnen, während des Studiums oder der Ausbildung die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, eine Steuererklärung professionell anfertigen zu lassen, um ggf. die Ausbildungskosten zu berücksichtigen und mit zukünftigen Einnahmen verrechnen zu können.

Die Einkommensteuererklärung dient zur Ermittlung der korrekten steuerrechtlichen Bemessungsgrundlage. Hierfür werden neben die steuerpflichtigen Einnahmen die dazu gehörenden Ausgaben, welche im engen Zusammenhang mit den Einnahmen stehen, deklariert. Zudem können viele Ausgaben steuerlich berücksichtigt werden, für die der Fiskus eine explizite Begünstigung vorsieht. Diese werden dann als Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen bezeichnet. Der Lohnanteil bestimmter Handwerkerleistungen sowie haushaltsnahe Dienstleistungen und Spenden an politische Parteien kann direkt von der Einkommensteuer abgezogen werden. Zudem wird in Rahmen der Veranlagung zur Einkommensteuer überprüft, ob die steuerliche Berücksichtigung von Kindern durch das Kindergeld abgegolten oder ob die Gewährung von Kinderfreibeträgen steuerlich günstiger ist. Auf Basis der Angaben aus der Einkommensteuererklärung erstellt das Finanzamt den Steuerbescheid und setzt darin, die Steuern auf Basis des zu versteuernden Einkommens fest. Gleichzeitig werden Steuerzahlungen, sei es als Steuervorauszahlungen, als Lohnsteuer oder andere anrechenbaren Steuern, davon abgesetzt. Der Steuerbescheid wird gegenüber dem Steuerpflichtigen bekannt gegeben. Maßgebend für die Bekanntgabe ist der Erhalt des Steuerbescheides. Es gilt die gesetzliche Regelvermutung, dass ein Steuerbescheid am dritten Tage nach der Aufgabe zur Post durch das Finanzamt als zugestellt gilt. Im Anschluss daran beginnt die einmonatige Rechtsbehelfsfrist, in der der Steuerpflichtige Einwendungen geltend machen kann.

Besteht eine Pflicht zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung?

Grundsätzlich ist jede Person, die Einnahmen erzielt, verpflichtet eine Einkommensteuererklärung abzugeben. Von dieser Verpflichtung gibt es jedoch Ausnahmen. Bei Einkünften aus einem Angestellten- oder Beamtenverhältnis braucht keine Einkommensteuererklärung abgeben werden, sollte auf der Lohnsteuerbescheinigung die Steuerklasse I bzw. IV eingetragen worden sein und es werden keine anderweitigen Einkünfte erzielt. Doch auch diese Aussage besitzt keine Gültigkeit, sollte Sie in dem entsprechenden Veranlagungszeitraum Krankengeld oder Arbeitslosengeld bezogen haben. Zwar handelt es sich hierbei um steuerfreie Einnahmen, die aber zur Ermittlung des maßgeblichen Steuersatzes (Progressionsvorbehalt) bei der Veranlagung zur Einkommensteuer zu berücksichtigen sind.

Aber auch ohne die Pflicht, eine Einkommensteuererklärung erstellen zu müssen, sollte darüber nachgedacht werden, die Einkommensteuererklärung durch einen Steuerberater erstellen zu lassen. Grundsätzlich wird beim Arbeitnehmer im Rahmen des Lohnsteuerabzugs ein Werbungskostenpauschbetrag von 1.000 € pro Jahr berücksichtigt. Sollten Sie jedoch einen etwas weiteren Weg zur Arbeit haben, beruflich bedingt zwei Haushalte besitzen oder privat betriebliche Kosten bezahlen, ist es sinnvoll, die Unterstützung des Steuerberaters in Anspruch zu nehmen, damit sämtliche berücksichtigungsfähige Kosten geltend gemacht werden. Hier lohnt sich auch vorab die Beratung bei einem Steuerberater zu suchen, da häufig die steuerliche Geltendmachung von Kosten an bestimmte Voraussetzungen geknüpft ist, die dem Steuerpflichtigen nicht bewusst sind und bei nicht Vorliegen zur steuerlichen Versagung der Berücksichtigung führen kann.

Dies kann am folgenden Beispiel verdeutlicht werden. Ihr Kind beginnt nach seiner Ausbildung mit einem Studium in einer anderen Stadt. Da Ihr Kind nur geringe Einnahmen während des Studiums besitzt, schließen Sie als Eltern den Mietvertrag für die Wohnung des Kindes ab. Die Kosten für die Wohnung können bei Ihnen in der Steuererklärung grundsätzlich nicht berücksichtigt werden, solange Sie Kindergeld erhalten. Bei Ihrem Kind können wir im Rahmen der möglichen doppelten Haushaltsführung die Miete als Werbungskosten geltend machen, die mit den zukünftigen Einnahmen verrechnet werden. Wie es steuerlich richtig gestaltet wird, erfahren Sie bei uns.

Bis wann muss die Einkommensteuererklärung abgegeben werden?

Sollten Sie als Steuerpflichtiger zur Abgabe der Einkommensteuererklärung verpflichtet sein, muss diese bis zum 31. Mai des folgenden Jahres beim zuständigen Finanzamt eingereicht worden sein. Sollte die Einkommensteuererklärung verspätet eingereicht werden, ist das Finanzamt berechtigt, Verspätungszuschläge festzusetzen. Sollte Ihre Einkommensteuererklärung durch einen Steuerberater erstellt werden, verlängert sich die Abgabefrist auf den 31. Dezember des folgenden Jahres. Derzeit ist eine Verlängerung der Abgabefristen im Gespräch, so dass Steuerpflichtige Ihre Einkommensteuererklärung ab dem Veranlagungszeitraum 2016 bis zum 31. Juli des folgenden Jahres einreichen müssen. Diese Verlängerung wird jedoch mit einer konsequenten Festsetzung von Verspätungszuschlägen einhergehen, so dass die fristgerechte Einreichung der Einkommensteuererklärung weiter an Bedeutung zunimmt.

Sollten Sie nicht zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung verpflichtet sein, können Sie z.B. für die Geltendmachung von Werbungskosten, die über den Werbungskostenpauschbetrag liegen, Ihre Einkommensteuererklärung bis zu 4 Jahre im Nachhinein einreichen. Dann endet die Abgabefrist für die Einkommensteuererklärung 2015 am 31. Dezember 2019.

Auch bei Einkünften aus Kapitalvermögen kann es sinnvoll sein, eine Einkommensteuererklärung abzugeben. Sollten Sie Kapitalerträge erzielt haben, unterliegen diese der sogenannten Abgeltungsteuer, so dass grundsätzlich keine Pflicht zur Angabe in der Einkommensteuererklärung besteht. Jedoch besteht die Möglichkeit eine Günstigerprüfung, so dass sich eine Steuererstattung ergibt. Haben Sie Kapitalerträge bei mehreren Banken erzielt und wurde der Sparerpauschbetrag nicht vollständig ausgeschöpft, so kann das im Rahmen der Einkommensteuererklärung korrigiert werden.

Welche Unterlagen werden für die Einkommensteuererklärung benötigt?

Eine pauschale Aussage welche Unterlagen für die Erstellung der Einkommensteuererklärung benötigt werden, ist nicht möglich. Grundsätzlich sind jedoch für alle Steuerpflichtigen die Erfassung der persönlichen Daten und der Bankverbindung notwendig. Des Weiteren müssen allen zu erklärenden Angaben, sei es steuerpflichtige Einnahmen oder Werbungskosten bzw. Sonderausgaben sowie außergewöhnliche Belastungen mit Unterlagen belegt werden können. Bei Einkünften aus Vermietung und Verpachtung ist es sinnvoll, die Kontoauszüge des betreffenden Jahres einzureichen. Für die Einkünfte aus Kapitalvermögen ist es sinnvoll bei Erträgen aus Wertpapieren die jeweiligen Zins- bzw. Dividendenabrechnungen einzureichen sowie Unterlagen zu den Käufen und Verkäufen von Wertpapieren neben den obligatorischen Steuerbescheinigungen der Banken.

Wie wird die Steuer errechnet?

Im Steuerrecht unterscheidet man zwischen sieben unterschiedlichen Einkunftsarten. Davon betreffen 3 Einkunftsarten den betrieblichen Bereich. Für Privatpersonen sind 4 Einkunftsarten maßgeblich: Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, aus Vermietung und Verpachtung, aus Kapitalerträgen und sonstige Einkünfte. Diese Einkünfte werden durch den jeweiligen Überschuss der Einnahmen über die Ausgaben ermittelt. Die steuerlich berücksichtigungsfähigen Ausgaben werden als Werbungskosten bezeichnet und umfassen grundsätzlich sämtliche Ausgaben, die im Zusammenhang mit den steuerpflichtigen Einnahmen entstanden sind. Von der Summe der Einkünfte werden die Sonderausgaben, die sich in etwa aus bestimmten Versicherungsbeiträgen, Spenden und gezahlter Kirchensteuer zusammensetzen, abgezogen. Es erfolgt ein Abzug von außergewöhnlichen Belastungen wie Krankheitskosten, der Schwerbehindertenpauschbetrag und Unterhaltsleistungen sowie bestimmte Kinderbetreuungskosten. Da nur eine Berücksichtigung von außergewöhnlichen Kosten erfolgen soll, wird eine zumutbare Belastung anhand der Höhe der Einkünfte ermittelt, die sich steuerlich nicht auswirkt. Zudem erfolgt eine Berücksichtigung von Freibeträgen, z.B. der Kinderfreibetrag, sollte dieser zu einem steuerlich günstigeren Ergebnis führen als das gezahlte Kindergeld. Dies ergibt das zu versteuernde Einkommen. Vom zu versteuernden Einkommen wird im Fall der Einzelveranlagung ein Freibetrag von 8.652 € (2016) und im Fall der Zusammenveranlagung ein Betrag von 17.304 € (2016) abgezogen. Zusammenveranlagung bedeutet, dass im Fall einer Ehe oder einer eingetragenen Lebenspartnerschaft die Einkünfte der Ehegatten und Partner zusammen gerechnet werden. Die Zusammenveranlagung ist insbesondere dann günstiger, wenn die Einkünfte unterschiedlich hoch sind. Auf dem verbliebenen Betrag findet der progressive Steuertarif Anwendung. Progressiv bedeutet, dass der Steuersatz mit steigender Höhe des zu versteuernden Einkommens zu nimmt. Die Steuersätze bewegen sich in einem Bereich von 14,0 % bis 45,0 %. Ab einen zu versteuernden Einkommen im Fall der Einzelveranlagung von 53.666 € (2016) und 107.332 € (2016) im Fall der Zusammenveranlagung findet der Grenzsteuersatz von 42,0 % Anwendung. Das bedeutet, dass auf jeden zusätzlichen Betrag oberhalb dieser Werte der Steuersatz von 42,0 % Anwendung findet. Der sog. Reichensteuersatz findet Anwendung auf zu versteuernde Einkommen, die mehr als 254.447 € (2016) im Fall der Einzelveranlagung und 508.894 € (2016) im Fall der Zusammenveranlagung betragen. Auf die nach diesem Schema ermittelte Einkommensteuer fällt zusätzlich 5,5% Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer an.

Mit uns, den Steuerberatern der Agon Tax Steuerberatungsgesellschaft und Treuhandgesellschaft mbH aus Garbsen, erhalten Sie einen kompetenten Ansprechpartner aus der Region Hannover in

 

 

SCHNELLKONTAKT

(0 51 31) 46 48 50

Sofern Sie zunächst via Mail mit uns in Kontakt treten möchten, füllen Sie das Formular bitte sorgfältig unter Angabe der von Ihnen gewünschten Beratungsfelder aus. Wir nehmen innerhalb von 24h Kontakt zu ihnen auf.

Submitting Form...

The server encountered an error.

Form received.

CAPTCHA-Platzhalterbild

Bitte wählen Sie die für Sie erforderlichen Leistungen aus

Vielen Dank für Ihr Interesse! Wir werden Sie  innerhalb der nächsten 24 Stunden kontaktieren.

© 2016 Agon Tax Steuerberatungsgesellschaft mbH                                     MANDANTENPORTAL             DATENSCHUTZ             IMPRESSUM